1. Zielsetzungen:
Aufgabe des Asset Managements ist es zunächst, aktuelle
Informationen anhand von Daten aus dem Hard- und Software-Bereich
einer IT-Organisation zu ermitteln. Weiterhin sollte das Asset
Management die geeigneten Instrumente zur Analyse und Zusammenfassung
der gesammelten Daten zur Verfügung stellen.
Die durch Datensammlung und Informationsanalyse gewonnenen
Ergebnisse dienen dazu, Einsparungspotentiale in allen Bereichen
einer IT-Organisation zu erkennen, sowie Entscheidungsvorlagen
für das IT-Management zu schaffen, die den Ist-Zustand
der IT-Assets im 1:1-Verhältnis darstellen. Ist dieses
gewährleistet, so wird z.B. das Software Inventar eines
OS/390-Rechenzentrums genau den Bestand an installierter Software
im Rechenzentrum wiedergeben.
Die IT-Entscheider werden durch ein praxisnahes Asset Management
in die Lage versetzt, Zeit-, Geld- und Manpower-Ressourcen
effizienter zu steuern, sowie bessere Verhandlungspositionen
im Kontakt mit Lieferanten, bzw. Outsourcing-Kunden zu schaffen.
Die Produktauswahl im Mainframe- und Client/Server-Bereich
kann somit nach dem tatsächlichen Bedarf der einzelnen
Abteilungen ausgerichtet werden.
Genauso wichtig wie das Ziel ist jedoch der Weg, und da stellt
sich die Frage:
2. Wie starte ich im Asset Management?
Eine unabdingbare Voraussetzung des Asset Managements im
Software-Bereich ist die Schaffung einer einheitlichen Informationsbasis
auf Mainframe- und Client-Server-Ebene.
Die umfangreichste Datenbasis bietet nach wie vor der Mainframe.
Der erste Schritt ist die Sammlung aller relevanten Software-Daten
dieses Betriebssystems. Anhand der gesammelten Daten wird
nun ein Software-Inventar erstellt, sowie ein Usage-Monitoring
der Mainframe-Softwarebestände. Die dadurch erhaltenen
Informationen ermöglichen es, Einsparpotentiale zu erkennen
und auszunutzen, was zu einer flexibleren Verwendung des vorhandenen
Budgets führt.
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